Stadtgeschichte

neue singles kennenlernen Kieler Erinnerungskultur

singles aus der nähe kennenlernen Zurzeit ragen aus der Fülle der stadtgeschichtlichen Themen vier große Bereiche heraus, die in der Stadt diskutiert, geplant oder anderweitig bearbeitet werden.

Matrosenaufstand 1918

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  • 100 Jahre Kieler Matrosenaufstand
  • Demokratie erkämpfen.
  • Demokratie leben.

singles kennenlernen nürnberg In den singles kennenlernen magdeburg ist am 21. Februar 2013 unter andrem beschlossen worden:

"Aus den zum Teil organisierten sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern und aus der themenbezogen arbeitenden Verwaltung wird ein Begleitausschuss gebildet. [...] Dieser Begleitausschuss vergibt nach den Richtlinien des Kulturamtes auch die im Haushalt für dieses Thema vorgesehenen finanziellen Mittel. Zielvorgabe ist die Umsetzung des entsprechenden inhaltlichen Ratsbeschlusses. Dem Kulturausschuss wird regelmäßig Bericht erstattet."

Weitere Planungen zum Thema Matrosenaufstand - bis hin zum 100. Jahrestag 2018 sollen fortan im Rahmen dieses Gremiums erfolgen.

Weitere Informationen zum Matrosenaufstand von 1918

whatsapp java samsung chat 357 Die singles kennenlernen münster führen Sie zu zehn Stätten des Kieler Matrosenaufstandes vom November 1918.

Das bekannteste Bild zum Matrosenaufstand wurde fehlerhaft Kiel zugeschrieben. Das ergaben Recherchen des Kieler Stadtarchivs. 
 

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Aufnahme aus Berlin 20.11.1918 von Robert Sennecke title=
Aufnahme aus Berlin 20.11.1918 von Robert Sennecke; Quelle: Bundesarchiv Bildarchiv 146-2015-0016

whatsapp java samsung chat 335 Das Foto eines Demonstrationszugs von Matrosen im Jahr 1918 gilt als wichtigstes Dokument zu den Revolutionsereignissen in Kiel. Seit Jahrzehnten wird das Foto zur Illustration des Matrosenaufstands genutzt. Jetzt steht fest: Das Foto wurde in Berlin gemacht.

In den Kieler Nachrichten entbrannte bereits 2009 eine intensive Berichterstattung und Diskussion über denkbare Standorte und über die Frage, ob das Bild seitenverkehrt sein könnte, sowie über die abgebildeten Personen. Einige wollten bekannte Persönlichkeiten des Kieler Aufstands wie Karl Artelt, Lothar Popp und Gustav Noske erkannt haben. Andere identifizierten in den Matrosen sogar eigene Familienmitglieder.

Dennoch konnte die Bildgeschichte bisher nicht geklärt werden. Wer hat das Foto gemacht? Wo befindet sich die Originalvorlage? Wie ist die bekannte grobkörnige Reproduktion entstanden und wie ist sie in die Bestände verschiedener Archive gelangt? Von wann stammt die Aufnahme? Wo genau wurde die Aufnahme gemacht? Was zeigt die Aufnahme eigentlich?

Bereits 2009 wurde vom Kieler Stadtarchiv recherchiert, dass das Foto schon 1918 in einer Broschüre erschienen war: Erich Kuttner, in Berlin ansässiger Redakteur des „Vorwärts“, hatte eine kleine Veröffentlichung von 30 Seiten unter dem Titel „Von Kiel bis Berlin. Der Siegeszug der deutschen Revolution“ herausgebracht. Dort findet sich das Foto ohne Bildunterschrift auf Seite 14, über der Überschrift des vierten Kapitels: „Die Revolution in Kiel“. Daher wurde das Bild später Kiel zugeschrieben.

Verdacht weckte die Aufnahme damals schon, da alle übrigen illustrierenden Aufnahmen der „Vorwärts“-Broschüre aus Berlin stammten. Auch das ungewöhnliche Fotoformat ließ darauf schließen, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Bildausschnitt handeln könnte.

Der Druck bei Kuttner gab offenbar die erste Vorlage für die mittlerweile vielfach reproduzierte Aufnahme her. Dafür spricht die in allen Überlieferungen erkennbare Grobkörnigkeit der Aufnahme, der dadurch Schärfe und Detailgenauigkeit fehlen. In dieser Form kam es auch als Vorlage ins Stadtarchiv Kiel, wo es die Signatur 47200 trägt.

Ende 2014 hat Matthias Sperwien, ein aufmerksamer Benutzer des Stadtarchivs, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtarchivs den richtigen Weg zur Originalaufnahme gewiesen. Er hatte das Buch „Revolution und Fotografie. Berlin 1918/19“ aus dem Jahr 1989 durchgesehen. Dort fand er eine Reihe von Aufnahmen des großen Trauerzugs, der am 20. November 1918 in Berlin für acht Opfer der Novemberrevolution stattfand. Drei der Bilder erinnerten ihn vom Aufnahmestandpunkt und vom Straßenverlauf an das vermeintliche Kieler Foto.

Das Stadtarchiv hat daraufhin den Bildnachweis überprüft und festgestellt, dass die hier veröffentlichte Aufnahmeserie aus dem Bildarchiv des Bundesarchivs in Koblenz stammte. Das Stadtarchiv wandte sich mit der Frage an das Bundesarchiv, ob sich weitere Fotos in dieser Bildserie befanden und ob sich zufällig das vermeintliche Kieler Foto dort identifizieren lasse.

Kurze Zeit später teilte der Leiter des Bundesbildarchivs, Dr. Oliver Sander, mit, dass das gesuchte Foto gefunden sei. Es trägt die Signatur Bild 146-2015-0016, ist in der Datenbank des Bildarchivs vorhanden und kann online abgerufen werden.

Das Bild wurde vom Fotografen Robert Sennecke (1885-1940) aufgenommen. Sennecke betrieb in Berlin eine Pressebildagentur und hielt die politischen Ereignisse des Jahres 1918 fotografisch fest.

Das Foto trägt den Originaltitel „Der Trauerzug passiert das Hallesche Tor“. Der Trauerzug vom 20. November 1918 war die größte Demonstration, die Berlin bis zum damaligen Zeitpunkt gesehen hatte. Die Teilnehmerzahl an der Strecke wurde auf 100.000 Menschen geschätzt.

Der Trauerzug hatte sich zu Beginn auf dem Tempelhofer Feld versammelt, wo Ansprachen gehalten wurden. Anschließend zog der Zug etwa zwölf Kilometer durch die Stadt bis zum Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, wo die acht Toten bestattet wurden. Auch eine Sonderkompanie von Matrosen nahm am Trauerzug teil.

Das besagte Foto zeigt den Trauerzug am Halleschen Tor. Der Fotograf wendet dem Halleschen Tor den Rücken zu und steht an der Belle-Alliance-Brücke (heute Hallesche-Tor-Brücke) über den Landwehrkanal, die der Zug überqueren wird.

Der Blick geht über den Blücherplatz (heute Blücherplatz / Waterlooufer) auf den Trauerzug, der aus der Belle-Alliance-Straße (heute ebenfalls Blücherplatz) kommt. Bei den abgebildeten Matrosen handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um Mitglieder der bereits erwähnten Sonderkompanie.

Im Ergebnis ist die Zuschreibung des Bildes zur Revolution in Kiel falsch. Es zeigt eindeutig Berlin und kann nicht mehr als Illustration für die Kieler Ereignisse herangezogen werden. Für die weitere Vorbereitung des Jahrestages 2018 ist diese Feststellung wichtig: Sie erinnert an die Bedeutung der historischen Quellenkritik, die insbesondere auch auf Bilddokumente anzuwenden ist. Diese Quellenkritik steht für die überlieferten Dokumente aus Kiel im Jahr 1918 erst am Anfang.

"Die Geschichte muss nicht neu geschrieben werden, aber das Bild kann als Illustration für die Ereignisse in Kiel nicht mehr verwendet werden. Es erfüllt mich mit Wehmut, aber es ist in dem Fall richtig. Denn ich bin froh, um jedes Bild, dessen Herkunft wir klären können", so Dr. Johannes Rosenplänter, Leiter des Kieler Stadtarchivs.

whatsapp java samsung chat 322 Meuterei oder Revolution? Deserteure oder Helden? Die Historiker stritten bis vor wenigen Jahren über die Bewertung des Kieler Matrosenaufstands. Heute gilt die Revolution von 1918 als eine Geburtsstunde der Demokratie und Schlüsselereignis der deutschen Geschichte.

Das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum plant im Jahr 2018 eine große Ausstellung und will damit dem Revolutionsthema ein Gesicht geben. Gesucht werden dafür private Sammler- und und Erinnerungsstücke rund um das Thema „Kieler Matrosenaufstand“, wie zum Beispiel Briefe, Postkarten, Fotos, Tagebücher...

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Erinnerung an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft

whatsapp java samsung chat 527 Die Stadt Kiel wurde durch die Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt. Insbesondere die Epoche des Nationalsozialismus und die Erinnerung an Täter und Opfer stehen im Fokus unserer Erinnerungskultur. Die Landeshauptstadt Kiel möchte zu einer offenen und selbstkritischen Sicht auf die eigene Geschichte beitragen.

Die Ratsversammlung hat daher am 7. Mai 2013 unter anderem beschlossen, dem Kultur- und dem Innen- und Umweltausschuss ein Konzept für die Durchführung eines öffentlichen Workshops zu den in der Drucksache aufgeführten neuen Formen der Informationsvermittlung vorlegen zu lassen - singles kennenlernen kiel.

Zur Erstellung eines Konzepts wurde ein Begleitausschuss zur Weiterentwicklung der Erinnerungskultur gegründet, der von der Stadt Kiel moderiert wurde. Der Begleitausschuss stellte einen ersten Entwurf anlässlich eines Workshops am 4. und 5. September 2015 im Kieler Rathaus zur öffentlichen Diskussion.

Historisches Foto des Stapellaufs der Gneiesenau title=
Rüstungsstandort Kiel 1936: Stapellauf der Gneisenau.

whatsapp java samsung chat 222 Vorträge:

  • Die Rolle Kiels im Nationalsozialismus (Dr. Jens Rönnau, Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte, Verein Mahnmal Kilian)
  • Die Arbeit des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln (Dr. Werner Jung, Leiter des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln)
  • Gedenkstättenkonzept der Stadt Braunschweig (Dr. Annette Boldt-Stülzebach, Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig)

medicos online chat gratis 24 horas Im Anschluss führte eine Stadtrundfahrt zu ausgewählten Kieler Erinnerungsorten. Der erste Workshoptag endete mit einem Vortrag zum Thema "Erinnern an den Nationalsozialismus" (Prof. Martin Sabrow, Humboldt-Universität Berlin, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam).

Der zweite Workshoptag begann mit einem Einstiegsvortrag zur Konzeption zur Weiterentwicklung der Erinnerungskultur (Dr. Harald Schmid, Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten), um die Teilnehmenden auf die folgenden Arbeitsgruppen vorzubereiten. Dort wurden verschiedene Aspekte der Zukunft der Kieler Erinnerungskultur diskutiert und die Ergebnisse abschließend im Plenum vorgestellt.

Auf Grundlage der Workshopergebnisse wurde ein Abschlusspapier erarbeitet, das der Begleitausschuss zur Weiterentwicklung der Erinnerungskultur am 17. November 2015 dem Kulturausschuss und am 1. Dezember 2015 dem Innen- und Umweltausschuss vorlegte.

Das Abschlusspapier des Beteiligungsprozesses können Sie hier einsehen: singles kennenlernen koblenz
 


Diskussion um Paul von Hindenburg

médicos online gratis chat Die Ratsversammlung hat in ihrer Sitzung am 16. Januar 2014 beschlossen, Paul von Hindenburg aus der Liste der Kieler Ehrenbürger zu streichen. Zudem wird der seit 1972 bestehende Straßenname "Kiellinie" auf die gesamte Fördepromenade übertragen und dadurch der Straßenname "Hindenburgufer" ersetzt. 

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Paul von Hindenburg in Kiel im Mai 1927; Quelle: Stadtarchiv Kiel

yahoo chat room pakistan islamabad In Kiel wurde neben Adolf Hitler auch dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg im Jahr 1933 die Ehrenbürgerschaft verliehen. Am 8. April 1933 erhielt außerdem der Strandweg den neuen Namen Hindenburgufer.

Diese Ehrungen wurden damals auf Betreiben der Kieler NSDAP-Fraktion vorgenommen. Sie erfolgten unmittelbar, nachdem Hindenburgs Notverordnungen es den Nationalsozialisten erlaubten, bürgerliche Grundrechte außer Kraft zu setzen und die demokratischen Gremien der kommunalen Selbstverwaltung gleichzuschalten.

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich im Zuge der Diskussion um angemessene Erinnerungskultur auch mit dem Umgang mit Paul von Hindenburgs Ehrenbürgerwürde und der Benennung des Hindenburgufers beschäftigt. Die Ratsversammlung hat in ihrer Sitzung am 16. Januar 2014 beschlossen, Hindenburg aus der Liste der Kieler Ehrenbürger zu streichen. Zudem wird der Straßenname "Kiellinie" auf die gesamte Fördepromenade übertragen und dadurch der Straßenname "Hindenburgufer" ersetzt.

yahoo chat rooms banned in pakistan Die 4. Kieler Kulturkonferenz am 19. April 2013 im Ratssaal des Rathauses beschäftigte sich mit dem Leben und Wirken Hindenburgs. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag des renommierten Stuttgarter Historikers Prof. Dr. Wolfgang Pyta. Er veröffentlichte im Jahr 2007 eine viel beachtete Biografie zu Paul von Hindenburg, die ein neues Bild des ehemaligen Reichspräsidenten zeichnet.

yahoo chat rooms pakistani Im Rahmen der Umbenennung des ehemaligen Hindenburgufers wurden 75 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Friedrichsort eingeladen, gemeinsam mit Experten ein Konzept zu einem attraktiven außerschulischen Lernort zum Thema zu erstellen. Die Ergebnisse wurden auf einer singles kassel kennenlernendokumentiert.

yahoo chat room pakistan karachi nette singles kennenlernen Hier stehen Ihnen einige Dokumente zu Paul von Hindenburg und zur Diskussion um die Umbenennung des Hindenburgufers zur Verfügung.

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Kieler Frieden von 1814

spirituelle singlebörse wien Das 200-jährige Jubiläum des „Kieler Friedens“ am 14. Januar 2014 wurde mit einer umfängliche inhaltliche Aufbereitung, die zu einer Sonderausstellung im Stadtmuseum  Warleberger Hof führten, Jubiläumsveranstaltungen mit prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Skandinavien und einer hochwertige Publikationen gefeiert.

voice chat for java mobile Der Bereich hinter dem Warleberger Hof / Alte Feuerwache wurde aus diesem Anlass in „Platz des Kieler Friedens“ umbenannt. Die Taufe erfolgte im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten.

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